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Lange Gesichter auf Wellingsbüttler Seite nach dem Schlusspfiff im Spitzenspiel des 10. Spieltags der Kreisliga 5, hatte man doch 2 wichtige Punkte gegen Paloma liegen gelassen. Aber der Reihe nach: Das Wetter und die Zuschauer waren bestens aufgelegt für das Duell Erster gegen Zweiter. Trainer Florian Eder hatte seine Jungs bis zum Anschlag motiviert und seine Ansprache sollte nach kurzer Zeit Früchte tragen. In der 3. Spielminute spielte Daniel Schäffer einen gekonnten Ball über den Abwehrriegel der Greifvögel in den Lauf von André Houillon. Dieser tauchte im Strafraum frei vor dem Gästekeeper auf, konnte den Ball zwar an diesem vorbeilegen, wurde allerdings klar getroffen. Elfmeter für Welle. Jan Zierau zeigte keine Nerven: 1:0. Keine Minute später hatte man sich aber schon wieder um den eigenen Lohn gebracht. Langer Ball von Paloma, Stellungsfehler in der Wellingsbüttler Hintermannschaft und es stand 1:1. Wohlgemerkt in der 4. Minute. Da hatten viele Zuschauer ihren Zaunplatz noch gar nicht gefunden. Wiederum im Gegenzug konnte Welle eine 100-prozentige verbuchen, die leider ungenutzt blieb. Trotzdem ließ man sich nicht entmutigen und spielte weiter im Stile eines Tabellenführers auf. Diese Druckphase dauerte bis zur 35. Minute an, wobei sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten ergaben, welche man nicht nutzen konnte. Bis zur Pause entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel. Mit den ersten 45 Minuten konnte man beim TSC durchaus zufrieden sein, lediglich die Führung sollte nun in Durchgang zwei her. Nach der Pause dann ein leicht verändertes Bild: Paloma hatte sich sichtlich darauf eingestellt, tief zu stehen und schnelle Konter zu setzen. Einer dieser führte in der 56. Minute zu einem Einwurf auf Höhe des 16ers von Welle. Dieser wurde schnell ausgeführt und es gelang folglich nicht, den Querlauf des Spielmachers zu unterbinden. Mit einem Kunstschuss traf er zur Gästeführung. Wellingsbüttel steckte nicht auf und setzte nun alle Bemühungen daran, möglichst schnell auszugleichen. Leider lief man sich hierbei immer wieder in der Paloma-Defensive fest. Als die Gäste in Minute 82 schon mit den drei Punkten liebäugelten, schlug Torjäger Jonas Gögge zu. In unnachahmlicher Manier behauptete er den Ball gegen zwei Verteidiger, zog an ihnen vorbei und sein abgefälschter Schuss fand irgendwie ins Tor: 2:2, Ausgleich. Im Anschluss drückte Welle, kam aber zu keiner klaren Möglichkeit mehr. Insgesamt geht die Punkteteilung in Ordnung. Paloma spielte clever und konnte durch gut vorgetragene Konter immer wieder für Entlastung sorgen. Welle muss auch in Zukunft damit rechnen, das Spiel machen zu müssen. Hierbei gilt es die sich erspielten Möglichkeiten kaltschnäuziger zu nutzen. Das nächste Spiel steht am kommenden Sonntag, 12.10., um 13 Uhr bei der Zweitvertretung von Sternschanze an. Wiederum ein Spitzenspiel. (André Houillon)

 
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