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In einem lange offenen und daher spannenden Spiel sicherte sich der TSC Wellingsbüttel bei Weiss-Blau 63 am Ende die Punkte. Das Ergebnis von 0:3 fiel dabei eindeutig zu hoch aus. Die Freitagabend-Partie begann dabei sehr zerfahren, anders formuliert: Die Anfangsphase war hart umkämpft. Weiss-Blau war wenig überraschend nicht bereit, die Punkte einfach so abzugeben und präsentierte sich von Beginn an hellwach. Welle musste in der Folge vor allem eine Vielzahl an Standardsituationen überstehen, während die eigene Linie noch gesucht wurde. Mitte der ersten Hälfte war die Suche allerdings beendet, der Ball lief nun besser und Welle erspielte sich ein kleines Übergewicht. Daraus entsprang auch die erste richtige Chance des Spiels, doch Daniel Scharfenberg setzte die Kugel nach einer schönen Kombination halblinks freistehend zwei Meter rechts neben das Tor.

Auch Weiss-Blau konnte quasi im Gegenzug die erste richtige Torchance vermelden, aber auch dieser Ball fand aus dem Gewusel nach einem Standard seinen Weg am Kasten vorbei. Und kurze Zeit später folgte die größte Chance des bisherigen Spiels.

Nach einem langen Ball sprang das Leder durch die Welle- Defensive und landete beim frei vorm Torwart auftauchenden Weiss-Blau- Stürmer. Dieser war dann wohl genauso überrascht wie alle anderen Anwesenden, sodass er den Ball um Zentimeter am linken Pfosten vorbeischob. Zwar kein Tor, doch irgendwie ein Wirkungstreffer, sodass Welle froh über die anstehende Halbzeitpause und den Zwischenstand von 0:0 war.

Unter Flutlicht ging es in die zweite Hälfte, in die Welle spielerisch wieder engagierter startete und direkt nach zwei Minuten in Führung hätte gehen können, doch der Ball rauschte nach starker Volleyabnahme von Torben Kröger knapp am Winkel vorbei. Das wäre ein sehenswerter Treffer gewesen.

Welle ließ sich nicht beirren und erspielte sich kurz darauf die nächste Chance durch André Houillon. Komplett frei vorm Keeper platzierte er den Ball flach an den Ballfangzaun. Das hätte die Führung sein müssen.

Im Anschluss kam Weiss-Blau zurück ins Spiel und drängte Welle wieder etwas zurück. Sie bissen sich in der zweiten Hälfte allerdings die Zähne an der TSC- Defensive aus und ließen Welle nun Platz zum Kontern. Einer dieser Gegenangriffe brachte dann auch die Führung für Welle. Über einen schnellen Doppelpass zwischen Jonas Gögge und André Houillon kam dieser in Flankenposition und fand in der Mitte seinen eingewechselten Bruder Marcel, der den Ball in der Luft stehend direkt in den Giebel köpfen konnte. Pure Erleichterung auf der Welle-Bank!

Doch sollte nun etwa zwanzig Minuten gezittert werden müssen? Nein, die klare Antwort kam von Gögge mit dem 2:0. Nach schönem Zuspiel von Marcel Houillon blieb er cool und schob den Ball in die Maschen. Und als wäre das noch nicht genug, legte er noch das 3:0 durch einen wuchtigen Schuss ins kurze Eck nach, nachdem er von Jan Zierau und den Houillons freigespielt wurde.

Das Spiel war damit gelaufen. Unterm Strich geht der Sieg für Welle in Ordnung. Das Ergebnis von 0:3 spiegelt allerdings nicht große Gegenwehr von Weiss-Blau wieder. Weiter geht es für den TSC am Sonntag, 07.09., um 13:00 Uhr am heimischen Pfeilshof gegen den ebenfalls mit zehn Punkten in die Saison gestarteten FC Winterhude!

(Daniel Schäffer)

 
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