Home  
   
Home    Print    Bookmark
Kursangebote / Werbung
News
 


Am siebten Spieltag der Kreisliga 5 kam Wellingsbüttel zu einem knappen und hart umkäpften 2:1-Sieg, auswärts bei West-Eimsbüttel und behauptet so seinen Platz in der Spitzengruppe. Nach zuletzt deutlichen Siegen und teilweise ansehnlichem Fußball des TSC, bot sich den Zuschauern im großen Rund am Sportplatzring diesmal nur fußballerische Magerkost. Nach verheißungsvollem Start und den ersten guten Torchancen verlor Wellingsbüttel die Kontrolle über das Spiel und ließ sich vom Gastgeber vor das eigene Tor drängen. Man merkte den Wellingsbüttler Spielern deutlich die Anpassungsschwierigkeiten an den riesigen Rasenplatz in Stellingen an. So konnten die Räume des Gastgebers nicht eng gemacht werden und immer wieder sorgten lange Bälle in den Rücken der Abwehr für Gefahr. Stockfehler und fehlende Ruhe bei eigenem Ballbesitz taten ihr Übriges, und so erspielte sich „Wespe“ ein Übergewicht, welches Mitte des ersten Durchganges in dem Führungstreffer seinen Ausdruck fand. Dem Spielverlauf zwar entsprechend, im Entstehen aber eher glücklich, fiel der Treffer nach einer getretenen Ecke von Josef Tintelnot, welche direkt und ohne weitere Berührung eines Spielers durch das Getümmel im Fünfmeterraum seinen Weg ins Tor fand. Trotz großen Problemen im eigenen Spielaufbau, schaffte es „Welle“ aber sich die eine oder andere Torchance herauszuspielen. Und so gelang noch vor dem Halbzeitpfiff der Ausgleichstreffer durch Torjäger Jonas Gögge, welcher einen unglücklich abgelenkten Pass aufnahm und diesen gekonnt am Torwart vorbei einschieben konnte. Die zweite Hälfte blieb fußballerisch auf niedrigem Niveau, sorgte aber mit fortschreitender Dauer für mehr Leidenschaft und Härte auf dem Platz. Knackige Zweikämpfe und hitzige Verbalduelle waren zu vernehmen, Torchancen boten sich beiden Mannschaften. Es schien jedoch, dass Wellingsbüttel über die größeren Kraftreserven verfügte und so setzte sich, bereits in der Schlussphase, der eingewechselte Marcel Houllion auf der rechten Seite durch und bediente in der Mitte den mitgelaufenen Torben Kröger, welcher zum siegbringenden 2:1 verwandeln konnte. Anschließend passierte nicht mehr sonderlich viel und die Gäste aus Wellingsbüttel brachten die hart umkämpften drei Schäfchen ins Trockene. „Wespe“ gegen „Welle“ also 1:2 – schön war‘s aber nicht. (Henrik Marwede)

 
   Home  Print  @ Contact Top